Nele Neuhaus: Wer Wind sät..wird Pfingstgrüße ernten

Wer die Aktivitäten von Nele Neuhaus auf facebook verfolgt, der weiß die Autorin hat sich mit dem aktuellen Buch den größten Erfolg geschrieben. Als Spiegel Bestsellerautorin hat es die Autorin aus dem Vordertaunus geschafft eine sehr große Popularität zu erreichen, diese nutzt sie nun bei noch mehr Lesungen ihres aktuellen Romans.

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Texttyp
Buchrezension
Besprochenes Werk / Thema
Rezension des Kriminalromans 'Wer Wind sät' von Nele Neuhaus, fünfter Band der Reihe um die Ermittler Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein, der im Vordertaunus angesiedelt ist.
Zentrales Argument
Der Roman ist ein gelungener Krimi, der durch die Verbindung von persönlichen Dramen der Ermittler mit einer komplexen Verbrechensgeschichte rund um ein Windparkprojekt besticht. Die topaktuelle Thematik der Windenergie und die Darstellung von Verbrechen im ländlichen Raum machen das Buch zu einer überzeugenden Lektüre, die troisdessen stellenweise durch zu viele private Verstrickungen etwas schwerfällig wirkt.
Kernthese
Nele Neuhaus zeigt mit 'Wer Wind sät', dass Verbrechen und menschliche Abgründe nicht nur in Großstädten entstehen, sondern auch in der beschaulichen Provinz des Taunus zu finden sind.
Relevante Konzepte
WindenergieKriminalromanTaunusErmittlerVerbrechenRacheGierProvinzkriminalität
Empfohlen für
Krimifreunde, Fans von Nele Neuhaus, Leser von Regionalkrimen, Sommerurlaubslektüre
Einordnung durch den Autor
Literaturkritik/Kulturjournalismus
Verweise im Text
Nele Neuhaus weitere WerkeAndreas Franz und Daniel Holbedeutsche Kriminalliteratur

Wer Wind sät ist ein ganz schön dickes Ding und mit über 500 Seiten ein ordentlicher Taschenbuchwälzer.

Im fünften Roman müssen Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein sich einmal wieder tief in das Geflecht des Bösen, im ansonsten so beschaulichen Vordertaunus, hineindenken. Nele Neuhaus hat ihren beiden Hauptaktueren diesmal gehörige Steine im den Hals gebunden, die zum großten Teil privater Natur sind und vor allem Oliver von Bodenstein ganz schön zu schaffen machen.

Mit dem Thema Windenergie ist -Wer Wind sät- nebenbei auch noch politisch ganz topaktuell, was den Verkaufszahlen sicherlich auch noch zusätzlichen Schub verschaffen wird.

Gerade der große Anteil an komplexen privaten Themen macht den aktuellen Neuhaus – Roman etwas schwerfällig, so schön private Verwicklungen auch sein mögen, denn sie machen die Hauptfiguren einfach menschlicher, so träge macht es aber diesen Roman an manchen Stellen.

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Trotz dieses kleinen Schwachpunkts, aus meiner Sicht, ist -Wer Wind sät- ein absolut gelungener Krimi. Er enthält alles was einen guten Kriminalroman ausmacht und sorgt somit dafür, das der Leser einfach keine Lust hat den Roman aus der Hand zu legen.

Wer immer behauptet das Verbrechen können nur in der Großstadt gut gedeihen, der wird von Nele Neuhaus eines besseren belehrt. Die Abgründe die sich rund um ein Windparkprojekt im Taunus abspielen, sind extrem tief und könnten selbst in den Hochhausschluchten Frankfurts nicht dunkler sein.

Rache, Liebe, Leidenschaft, Geld und blanke Gier machen den Roman zu einer Mixtur aus den verschiedensten Gründen warum Menschen sich zu bösen Dingen hinreißen lassen. Diese Mixtur gepaart mit dem äußerst erfrischenden Ermittlerduo Kirchhoff/Bodenstein machen -Wer Wind sät- zu einem echten Krimitipp. Egal wo, ob am Strand oder auf der Couch zuhause, dieses Buch gehört ganz klar zu den Buchempfehlungen für diesen Sommer!

Und wer an den Pfingsttagen schon einmal loslesen möchte, der sollte dies begleitet von meinen Pfingsgrüßen für die werte Leserschaft dieses Blogs, gerne tun.

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