Wenn das Wasser kommt – und wir endlich aufhören, dagegen anzuschwimmen

Eine Schreibmaschine steht auf einem Holztisch vor einem offenen Fenster mit Blick auf eine riesige Welle. Auf der Welle surfen vier Roboter auf bunten Surfbrettern. Im Hintergrund sieht man Palmen, Strand und das offene Meer – eine surrealistische Darstellung von Technologie und Natur.

Belmonte zeigt: KI ist kein Schreibknecht, sondern ein Gesprächspartner. Sie provoziert, überrascht und zwingt uns, unsere Stimme präziser zu definieren. Die Maschine generiert Texte – doch die Verantwortung, die Absicht und die Empathie bleiben beim Menschen. Genau darin liegt der Unterschied.

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Unfamiliar: Endlich deutsche Serienkunst, die mithalten kann

Unfamiliar erfindet das Agentengenre nicht neu – aber die Serie überzeugt mit starken Schauspielern, glaubwürdigen Figuren jenseits der 50 und einer Mischung aus Thriller-Spannung und Familiendrama, die man deutschen Produktionen viel zu selten zutraut erfindet das Agentengenre nicht neu – aber die Serie überzeugt mit starken Schauspielern, glaubwürdigen Figuren jenseits der 50 und einer Mischung aus Thriller-Spannung und Familiendrama, die man deutschen Produktionen viel zu selten zutraut

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Faszinierend: Wie Robin Wright in The Girlfriend Macht und Wahnsinn vereint

„Kontrast zwischen dem Originaltitel ‚The Girlfriend‘ und dem deutschen Titel ‚Das Gift der Seele‘ auf einer Ausstellungstafel in einer Galerie – eine visuelle Kritik an der Titelwahl.“

Robin Wright spielt Laura Sanderson, eine erfolgreiche Galeristin, deren Leben ins Wanken gerät, als ihr Sohn seine neue Freundin mit nach Hause bringt. Die Serie besticht durch ständige Perspektivwechsel und zeigt ein faszinierendes Duell zwischen Wright und Olivia Cooke.

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Gelungene Mittelmäßigkeit: Wie „The other gAIrl“ mit KI, Charme und ZDFneo das Banale feiert

Comiczeichnung im Hochformat: Ein Mann und eine Frau stehen auf einem schwebenden Smartphone, das in einer Wolkenlandschaft liegt. Aus dem Bildschirm erscheint eine rotgelockte, leuchtende KI-Frau. Beide Menschen berühren mit ausgestrecktem Finger ihre Stirn. Der Himmel ist in Pastellfarben gehalten – Rosa, Lila und Orange. Stilistisch erinnert das Bild an Pop-Art und Retro-Sci-Fi-Comics.

Die Serie macht nichts falsch. Sie ist klug genug, um nicht dumm zu wirken, und einfach genug, um nicht anstrengend zu sein. Sie nutzt KI als Thema, ohne uns mit Techno-Dystopien zu überfallen. Sie ist – und das ist vielleicht das größte Kompliment, das man einem öffentlich-rechtlichen Jugendformat machen kann – weder peinlich noch anbiedernd.

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Als Walther Rathenau noch wusste, wer die Fäden zog

Ein literarischer Streifzug durch anderthalb Jahrhunderte deutscher Wirtschaft – Konstantin Richters „Dreihundert Männer“ zeigt, wie eng Macht, Moral und Management verwoben waren. Und was vom Netzwerk der Deutschland AG heute noch bleibt

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Der letzte Bulle kehrt zurück – und ich frage mich: Wer hat hier eigentlich den größeren Mut?

„Der letzte Bulle“ kehrt zurück – und bringt mehr mit als Retro-Charme: Er wird zur Projektionsfläche im Kulturkampf zwischen Sehnsucht nach Klartext und dem Wunsch nach Sensibilität. Die Serie testet, wie viel Unangepasstheit unsere Gesellschaft heute noch verträgt.

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Wenn Bots mit Bots reden und wir zusehen. «Content» von Elias Hirschl

Close-up of a sun lounger beside a turquoise swimming pool in warm daylight. A single paperback book (cover attached) lies on the chair, its cover slightly sun-faded with gentle water stains and softly warped pages, as if touched by poolside humidity. The book cover is in sharp focus; background softly blurred. Minimalist, cinematic, warm tones, no people, no text.

Eine LinkedIn-Diskussion über Bots erinnert an Elias Hirschls dystopischen Roman Content, in dem automatisierte Inhalte und gesellschaftliche Gleichgültigkeit das Bild einer nahen Zukunft zeichnen. Zwischen Clickbait und Bot-Kommunikation verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Absurdität.

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Die Assistentin von Caroline Wahl – Wenn Kritiker ein anderes Buch gelesen haben

Caroline Wahls Die Assistentin sorgt für einen bemerkenswerten Spalt zwischen Kritikerlob und Leserernüchterung – ein Roman, der zeigt, wie weit sich Feuilleton und echte Leseerfahrungen voneinander entfernt haben.

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Fall for Me (2025) auf Netflix: Erotik-Thriller oder nur ein Sommer-Schnulzen-Experiment?

„Fall for Me“ ist kein cineastisches Meisterwerk, sondern ein Streaming-Phänomen: Kritisiert, aber geklickt. Zwischen Mallorca-Romantik, flacher Handlung und algorithmischer Strategie zeigt der Film, wie Netflix Inhalte nicht für Qualität, sondern für Reichweite produziert.

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Rezension – “Workation kills”

Man nehme ein schickes Eifeler Landhaus, ein paar digital gestählte Agentur-Menschen mit mehr Buzzwords als Vitamin D im Blut – und setze sie zusammen auf eine „Workation“. Klingt nach Postkartenidylle mit MacBook und Matcha Latte? Denkste. Patrick Meier serviert hier eine köstlich bissige Mischung aus Startup-Selbstoptimierung, Beziehungsdrama und Krimi-Plot. Die Figuren sind so treffend gezeichnet, […]

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