Neues Buch: Peter und Marc erobern Rom!

Peter und Marc erobern Rom: Cartoon-Cover mit Kindern in moderner Stadt und antiken römischen Ruinen, Titusstrasse, Brawl-…

Discendo vincimus – oder: Wie ich Latein fast verpasst hätte

Ich gebe es zu: Latein war nie mein Ding.

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Texttyp
Buchvorstellung/Autorenbeitrag
Besprochenes Werk / Thema
Lateinunterricht durch Abenteuer und zeitreise in antikes Rom vermitteln
Zentrales Argument
Latein ist lebend und allgegenwärtig, Lernen ist eine Superkraft
Kernthese
Latein-Lernen wird durch spielerische Abenteuer zur faszinierenden Entdeckungsreise
Relevante Konzepte
LateinAntikes RomSprachenlernenGamificationKulturgeschichte
Empfohlen für
Schüler ab 10 Jahren, Eltern, Latein-Lehrende
Einordnung durch den Autor
Zeitgenössische Kinder-/Jugendfiktionaladaption mit Bildungsanspruch
Verweise im Text
Kolosseum RomMarc AurelTitus

Als Kind habe ich in Asterix und Obelix über die römischen Legionäre gelacht, über ihre steifen Helme und ihre komischen Ausrufe, und gedacht: Was für eine seltsame Sprache. Wer braucht das schon? Die Römer sind seit zweitausend Jahren Geschichte, und ihre Sprache gleich mit.

Tote Sprache. Abgehakt. Weiter.

Und dann kam dieser Moment – irgendwo zwischen einer Speisekarte in Italien und einem Straßenschild in Frankreich – wo ich plötzlich gemerkt habe: Moment mal. Das kenne ich doch. Das steckt doch überall drin. In Wörtern die ich jeden Tag benutze. In Sprachen die ich ein bisschen verstehe ohne sie je gelernt zu haben.

Latein ist gar nicht tot. Es versteckt sich nur.

Peter und Marc – Band 6 ist da

Und genau dieses Gefühl – diese kleine Überraschung, diese plötzliche Erkenntnis – wollte ich in den sechsten Band von Peter im Brawl-Universum packen.

Diesmal reist nicht Peter ins Abenteuer. Diesmal ist es Marc – benannt nach Marc Aurel, ja, sein Vater ist Arzt und hat Humor – der eines Abends an der Titusstraße vorbeiläuft, kurz nachschaut wer Titus eigentlich war, und dann schläft.

Und in Rom aufwacht.

Nicht dem modernen Rom mit Espresso und Touristenshops. Dem anderen. Dem echten. Dem Rom des Jahres 80 nach Christus, mitten im Bau des Kolosseums, voller Menschen aus aller Welt, voller Lärm und Leben und Latein.

Die drei Latein-Brawler 🎮

Was wäre ein Brawl-Universum-Abenteuer ohne besondere Begleiter?

Marc trifft drei Latein-Brawler, die es eigentlich gar nicht gibt – aber irgendwie trotzdem da sind:

Grammaticus ist klein, etwas rundlich, trägt eine riesige Schriftrolle unter dem Arm und korrigiert buchstäblich jeden Satz den Marc sagt. Manchmal sogar bevor Marc fertig gesprochen hat. Seine größte Schwäche: der Blick von Lexias Mutter. Ein einziger Blick, und Grammaticus schweigt. Das passiert nicht oft, aber wenn, ist es herrlich.

Lexia ist energetisch, feurig, und von schwebenden Buchstaben umgeben die aufleuchten wenn Marc ein neues Wort lernt. Sie bringt Latein zum Tanzen – im wörtlichen Sinn.

Historia ist ruhig, weise, und hat die Stimme eines alten Gebäudes. Er erklärt nicht nur was passiert ist, sondern warum es wichtig ist. Und er weiß immer genau, wann man besser schweigt.

Zusammen erkunden die vier das Kolosseum – und treffen die Menschen die es wirklich gebaut haben, aus Nubien, Gallien, Syrien, Germanien. Sie besuchen den Palatin, den ältesten Hügel Roms. Sie fahren mit einem alten Fischer auf dem Tiber. Und Marc muss – allein, ohne Hilfe, auf Lateinisch – einen römischen Soldaten nach dem Weg fragen.

Er schafft es. Mehr oder weniger.

Peter, Claudius und eine Schulpräsentation

Zurück in der echten Welt erzählt Marc seinem Freund Peter von seinen Abenteuern. Peter – der selbst weiß wie es ist, in einem Videospiel festzustecken – glaubt ihm sofort.

Gemeinsam setzen sie sich hin, befragen die KI Claudius für die historischen Fakten, und schreiben eine Schulpräsentation über einen ganz normalen römischen Jungen namens Gaius. Wie er aufsteht, zur Schule geht, durch die Gassen läuft, das Kolosseum beim Wachsen beobachtet – und abends seufzend seine Hausaufgaben macht.

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Manche Dinge ändern sich eben nie.

Die Präsentation wird übrigens die beste der Klasse. Aber das verrate ich hier nur kurz und leise.

Was mich an diesem Band besonders freut

Ich habe beim Schreiben selbst eine Menge gelernt. Über Titus und den Vesuv. Über die Menschen die das Kolosseum wirklich gebaut haben – keine anonyme Masse, sondern Männer mit Namen und Herkunft und Hoffnungen. Über lateinische Wörter die sich in unserer Sprache verstecken wie alte Freunde die man lange nicht gesehen hat.

Fenster kommt von fenestra. Straße von strata via – der gepflasterte Weg. Schule von schola. Meister von magister. Stil von stilus, dem römischen Schreibgriffel.

Und Pontifex – der offizielle Titel des Papstes – bedeutet wörtlich Brückenbauer. Von pons, die Brücke.

Ich finde das bis heute faszinierend.

Für wen ist das Buch?

Für alle ab 10 Jahren, die Latein lernen – oder lernen sollen, oder lernen müssen, oder noch gar nicht wissen dass sie es eigentlich mögen könnten.

Für Eltern die sich fragen wie sie ihren Kindern Latein schmackhaft machen können, ohne selbst welches zu können.

Für Lehrkräfte die Lust haben, Geschichte und Sprache miteinander zu verknüpfen.

Und für alle die Asterix und Obelix mögen und sich manchmal fragen: Was steckt da eigentlich dahinter?

Discendo vincimus.

Durch Lernen siegen wir.

Das ist der lateinische Untertitel des Buches. Und ich meine es ernst – nicht als Schulspruch, sondern als echte Überzeugung. Lernen ist keine Pflicht die man abhakt. Es ist eine Superkraft die man aufbaut. Paulatim. Schritt für Schritt.

Marc hat das in Rom gelernt. Ich hab es beim Schreiben gelernt. Vielleicht lernt ihr es beim Lesen.

Peter und Marc erobern Rom – Discendo vincimus ist ab sofort als E-Book und Taschenbuch auf Amazon erhältlich. Ich freue mich riesig über jeden Leser, jede Leserin – und natürlich über Feedback, Sterne und Rezensionen. 😊

Viel Spaß mit Band 6!

Vale – Patrick


„Peter im Brawl-Universum“ ist meine Kinderbuchreihe, in der Gaming und Sprachenlernen aufeinandertreffen.

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🧭 Thesen dieses Artikels — und wo sie heute stehen

Die Verbindung von Gaming-Elementen und historisch-sprachlichem Lernen in der Kinderbuchreihe 'Peter im Brawl-Universum' macht Latein und römische Geschichte für Kinder ab 10 Jahren zugänglich.

gilt  ·  seit 06.05.2026

Latein ist keine tote Sprache, sondern lebt in modernen europäischen Sprachen weiter und zeigt sich in alltäglichen Wörtern wie 'Fenster' (fenestra), 'Straße' (strata via) oder 'Schule' (schola).

gilt  ·  seit 06.05.2026

Lernen ist keine abzuhakende Pflicht, sondern eine aktiv aufzubauende Fähigkeit – der Autor bezeichnet sie ausdrücklich als 'Superkraft'.

gilt  ·  seit 06.05.2026

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