Eine der letzten Buchmessen in den alten Leipziger Messehallen führte mich Mitte der neunziger Jahre zum ersten Mal nach Leipzig. Eine lustige Zugfahrt, wir (Twinmom, Frau Mainbube und ich) köpften auf der Fahrt die erste Pulle Sekt und fanden alles ganz großartig. Wir standen recht relaxt in der ersten Klasse rum und genossen die Freiheit als ganz junge Verlagsmenschen zur zweitgrößten deutschen Buchmesse zu fahren. Die Schaffnerin traute sich damals aufgrund unseres generösen Auftritts nicht uns nach unseren Fahrkarten zu fragen. Aufgestachelt von Alkohol und dem großartigen Gefühl die Buchwelt würde uns in den nächsten Tagen zu Füßen liegen habe ich dann damals auch noch das Zuglaufschild des IC 555 -Thomaner- als Erinnerungsstück aufgehoben.
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- Texttyp
- Reiseblog-Beitrag
- Besprochenes Werk / Thema
- Persönliche Erinnerung an eine Zugfahrt zur Leipziger Buchmesse in den 1990er Jahren und die Nostalgie für diese Zeit.
- Zentrales Argument
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Der Autor reflektiert über eine prägende Zugfahrt (IC 555 Thomaner) zur Leipziger Buchmesse Mitte der 1990er Jahre, als er noch jung war und die Freiheit genoss. Das wiederentdeckte Zuglaufschild weckt elf Jahre später lebhafte Erinnerungen an die Leichtigkeit dieser Zeit und die Faszination für die alte Messehalle in der Leipziger Innenstadt.
- Kernthese
- Alltägliche Gegenstände können zeitliche Distanzen überbrücken und Erinnerungen an prägenden Lebensphasen wiederbeleben.
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- Reiseinteressierte, Buchliebhaber, Nostalgiker, Leser von Lifestyle- und Reiseblogs
- Einordnung durch den Autor
- Reisejournalismus / Lifestyle-Blogging / Persönliche Essayistik
- Verweise im Text
Heute, ich glaube einfach mal elf Jahre später, ist es mir wieder in die Hände gefallen. Eine nette Zugfahrt damals und die Tage in den alten Messehallen sind plötzlich auch wieder da. Mehr Charme hatte die Messe damals mitten in der Innenstadt von Leipzig schon.
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