meiersworld.de › Der Bachelor 2015: Ein Baby für Liz & Oliver oder doch nur eine Escort-Casting-Show? › baby, bachelor, escort, kalifornien, liz, oliver, playboy, sarah, südafrika › Von digitalpaddy › NSFW & Gossipkram

Nun kurz vor dem Ende der aktuellen Bachelor-Paarungs-Show möchte ich doch noch ein paar Wort dazu loswerden, denn einige Leserinnen und Leser haben schon besorgt nachgefragt, ob ich diesmal nicht zusehen würde. Ich habe zugesehen. Nicht mit der gleichen Begeisterung, wie zu der Zeit, in der sich der Bachelor seine Frau für ein paar Tage im Rampenlicht in Südafrika suchte, aber ich habe hingesehen und hier meine Worte dazu:

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Texttyp
Blogbeitrag / Fernsehkritik
Besprochenes Werk / Thema
Kritische Kommentierung der Fernsehsendung 'Der Bachelor' in der Kalifornien-Staffel mit Fokus auf die Kandidatinnen und deren Verhalten.
Zentrales Argument
Die Show reproduziert oberflächliche Klischees eines wohlhabenden Mannes, der oberflächliche Beziehungen zu verschiedenen Frauen aufbaut. Die Kandidatinnen unterscheiden sich in ihrer Authentizität und ihrem Umgang mit der Konkurrenzsituation. Die gesamte Produktion entspricht eher einem Casting für Escort-Services als einem echten Beziehungsformat.
Kernthese
Der Bachelor ist eine oberflächliche Show, die klassische Geschlechterstereotypen reproduziert und in der letztlich finanzielle Macht über emotionale Authentizität dominiert.
Relevante Konzepte
Reality-TVGeschlechterstereotypenAuthentizitätMaterialisierung von BeziehungenKonkurrenzdynamikMedienspektakel
Empfohlen für
Reality-TV-Zuschauer, Medienkritiker, Kulturwissenschaftler
Einordnung durch den Autor
Medienkritik / Unterhaltungskritik / Blogosphäre
Verweise im Text
Hank Moody / CalifornicationReality-Dating-FormateUnterhaltungsmedien
Entitäten
Person: Der Bachelor/OliverPerson: SarahPerson: LizPerson: CaroOrt: KalifornienOrt: Südafrika

Der Bachelor ist in diesem Jahr nicht in Südafrika auf Freiersfüßen unterwegs, sondern im sonnigen Kalifornien. Dort wo auch schon Hank Moody seine Gigolo-Qualitäten unter Beweis gestellt hat, allerdings hatte er deutlich attraktiveres „Mädelsmaterial“

Ob der Bachelor nun aber, ausgestattet mit materiellen Möglichkeiten die ihm im normalen Leben nicht zur Verfügung stehen, in Südafrika oder Kalifornien um Frauen buhlt ist unerheblich. Er tut es, diesmal auf etwas charmantere Weise als einige seiner Vorgänger, aber er hat es auch mit ein paar härteren Nüssen als seine Vorbachelors zu tun.

Diesmal mit einer Playboy-Sirene die gar nicht so sein will, wie sie glaubt wie sie sein könnte, wenn sie tun würde was alle von ihr erwarten würden, aber dann hat sie es ja doch nicht getan. Die anderen beiden Mädels sind lieb & nett und am Ende tatsächlich in den Oli verliebt. Das Date in der Kälte hatte wenig Biss, dafür hatte das Date in der Karibik viel an Hitze zu bieten. Liz hatte ein Date mit deutlich mehr Biss, zwischen Krokodilen und romantischer Stimmung ging es für Lizzy und Oli in eine gemeinsame Nacht.

Liz hat aber die größten Probleme mit Oliver und seinen anderen Frauen, hier sieht auch Vorjahres-„Siegerin“ Katja noch eine Gefahr für die letzte Rose an Liz.

Sarah ist abgemeldet, denn ihre Playboy-Publicity-„No-Sex“-Show ist für den echten Kerl Oli zu viel gewesen; Er möchte eben die Ware vorab mal richtig testen, denn Sarah als „Vorlage“ für Spaß gibt es ja für jedermann am Kiosk.

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Themen: Kritische Kommentierung der Fernsehsendung 'Der Bachelor' in der Kalifornien-Staffel mit Fokus auf die Kandidatinnen und deren Verhalten., Reality-TV, Geschlechterstereotypen, Authentizität, Materialisierung von Beziehungen, Konkurrenzdynamik, Medienspektakel, Der Bachelor ist eine oberflächliche Show, die klassische Geschlechterstereotypen reproduziert und in der letztlich finanzielle Macht über emotionale Authentizität dominiert., Reality-TV-Zuschauer, Medienkritiker, Kulturwissenschaftler, Medienkritik / Unterhaltungskritik / Blogosphäre

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Die liebe Caro, die Frau die es in der Kälte tat, hat wohl von Sarahs prüdem Verhalten profitiert, denn sie wäre für mich die klassische Streichkandidatin unter den letzten drei Auserwählten gewesen, dafür könnte aus Liz und ihrem Oliver ein nettes Paar werden, eines mit eigenem Baby, so wünscht es sich zumindest Katja.

Am Ende können sich alle drei Mädels bei einer Escort-Agentur bewerben, denn aktuell entspricht die ganze Show exakt dem Klischee vom gutaussehenden Mann mit finanziellem Spielraum der nur mal Reden möchte und sich bei einer Frau anlehnen mag. Die Mädels stählen ihre Nerven, wenn es darum geht andere Frauen auszublenden und die Kulisse ist perfekt.

== 2 Kommentare ==

Peter / PetersTravel 20. Mai 2015

mich interessiert mal eine rein rechtliche Frage: darf man so ein Foto wie Dein Beitrags-Titelbild so einfach so benutzen? Ich gehe mal davon aus, dass Du es nicht selbst aufgenommen hast?!

BG, Peter Antworten

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Die Bachelor-Sendung 2015 entspricht in ihrer Struktur dem Klischee einer Escort-Show: Ein gutaussehender Mann mit finanziellen Mitteln, die ihm im Alltag nicht zur Verfügung stehen, umwirbt Frauen in künstlicher Kulisse, während die Teilnehmerinnen ihre Nerven stählen, um Konkurrentinnen auszublenden.

gilt  ·  seit 27.02.2015

Liz ist unter den verbleibenden Kandidatinnen die wahrscheinlichste Gewinnerin und könnte mit Oliver ein echtes Paar bilden.

gilt  ·  seit 27.02.2015

Die Teilnehmerin Sarah scheitert beim Bachelor 2015, weil ihre öffentlichkeitswirksame Verweigerungshaltung (Playboy-Auftritt kombiniert mit prüdem Verhalten) mit den Erwartungen des Bachelors Oliver an eine echte Partnerschaft unvereinbar ist.

gilt  ·  seit 27.02.2015

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