
KI KI-generiert mit Leonardo Phoenix · Prompt anzeigen
Prompt: A quiet workshop table in the Bauhaus-inspired style of a modernist studio, with a single open ledger lying flat under a warm lamp. Beside it, a row of small, identical glass cards stands in a neat line, each with a thin label slot at its base, and one card has been pulled forward and turned so its inner side catches the light. Clean geometric shadows fall across the wooden surface, and the mood is calm, honest and deliberate, like a craftsman showing their working notes rather than hiding them. Style: Neue Sachlichkeit meets Bauhaus, 1920s German modernism: sober documentary distance without sentimentality, the tension comes from plain depiction alone; oil painting aesthetic with precise brushwork, photographic sharpness and hard contrasts, no soft focus; cool reduced palette of grey, blue and muted green with at most one restrained Bauhaus accent in signal red or ochre; constructivist composition built on clear geometric lines, sharp edges and simple forms; dramatic chiaroscuro lighting like a stylised studio photograph; influenced by Otto Dix portraiture, the social sharpness of George Grosz and Bauhaus geometric abstraction; a latent conflict is felt rather than shown. No text, letters, logos or watermarks in the image.
Viele Beitragsbilder auf meiersworld.de entstehen mit KI. Ab sofort steht direkt unter jedem dieser Bilder, mit welchem Modell es erzeugt wurde – und wer will, klappt den vollständigen Prompt auf.
📦 Kurzversion für Eilige und Maschinen
Diese Box enthält strukturierte Metadaten zum Artikel – maschinenlesbar und für einen schnellen Überblick.
- Texttyp
- Fachartikel/Dokumentation
- Besprochenes Werk / Thema
- KI-Bildgenerierung und Transparenzkennzeichnung auf meiersworld.de
- Zentrales Argument
-
Transparente Kennzeichnung von KI-generierten Bildern durch sichtbare Metadaten und aufklappbare Prompts
- Kernthese
- KI-Bilder sollten ihre Herkunft transparent kennzeichnen – nicht als Warnschild, sondern als einsehbare Werkstattnotiz.
- Relevante Konzepte
- Empfohlen für
- Content-Creator, Webentwickler, Digital-Redaktionen, KI-Interessierte
- Einordnung durch den Autor
- Dokumentation einer technischen Implementierung mit ethisch-rechtlicher Begründung
- Verweise im Text
- Entitäten
- Bilder
- 1 KI-generiertes Bild (Leonardo Phoenix). Die Herkunft steht jeweils am Bild.
Worum es geht
Ich erzeuge meine Bilder seit einigen Wochen mit einem eigenen Bildgenerator im Backend. Er spricht über die Schnittstelle von Eden AI verschiedene Bildmodelle an: Imagen 4, Seedream, GPT Image, Nano Banana und andere. Meist landet das Ergebnis in meiner gewohnten Bildsprache, irgendwo zwischen Neuer Sachlichkeit und Bauhaus.
Bisher wusste nur ich, wie ein Bild entstanden ist. Das ändere ich jetzt. Jedes KI-Bild trägt seine Herkunft sichtbar mit sich: Modell, Prompt, Datum, und ob es neu erzeugt oder aus einem Ausgangsbild bearbeitet wurde.
Warum ich das mache
Weil ich es von anderen auch erwarte. Ich schreibe hier seit Langem über Transparenz – in der Werbung, im Buchmarkt, bei KI. Wer über KI-Kennzeichnung schreibt und die eigenen KI-Bilder nicht kennzeichnet, macht sich unglaubwürdig.
Weil das Gesetz in diese Richtung geht. Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten aus Artikel 50 des EU AI Act. Kennzeichnungspflichtig sind vor allem KI-Bilder, die für echt gehalten werden könnten, etwa fotorealistische Motive realer Personen, Orte oder Ereignisse (Computerwoche, Handelsverband Bayern). Meine gemalt wirkenden Bauhaus-Motive fallen da eher nicht hinein. Ich kennzeichne trotzdem alle, statt im Einzelfall abzuwägen. Eine Rechtsberatung ist das nicht.
Weil der Prompt selbst interessant ist. Bei einem KI-Bild liegt die Frage nahe: „Was hast du da eingegeben?“ Jetzt kann es jeder nachlesen, nachbauen und mit einem anderen Modell vergleichen.
Weil Maschinen mitlesen. Suchmaschinen und KI-Systeme werten aus, woher ein Inhalt stammt. Eine maschinenlesbare Kennzeichnung ist ein Vertrauenssignal – und passt zu dem, was ich mit meinen GEO-Werkzeugen ohnehin versuche: Inhalte so aufbereiten, dass Mensch und Maschine sie richtig einordnen.
So sieht es aus
Unter dem Bild steht eine schmale Zeile, zum Beispiel:
[KI] KI-generiert mit Seedream 4.5 · Prompt anzeigen
Ein Klick klappt den Rest auf: den vollständigen Prompt, die genaue Modellbezeichnung, wer den Prompt geschrieben hat, das Erstellungsdatum und einen Link zu meinem Ratgeber zur KI-Kennzeichnungspflicht. Wurde ein vorhandenes Bild mit KI verändert, heißt es „KI-bearbeitet“ statt „KI-generiert“.
Das gilt für das Beitragsbild und für jedes KI-Bild im Text. In der Infobox „Kurzversion für Eilige und Maschinen“ steht zusätzlich eine Zeile, wie viele KI-Bilder der Beitrag enthält und mit welchen Modellen sie entstanden sind. Auf den englischen Seiten erscheint alles auf Englisch („AI-generated with …“).
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Themen: KI-Bildgenerierung und Transparenzkennzeichnung auf meiersworld.de, KI-Transparenz, EU AI Act, Schema.org-Markup, IPTC-Standard, Bildgenerator, KI-Bilder sollten ihre Herkunft transparent kennzeichnen – nicht als Warnschild, sondern als einsehbare Werkstattnotiz., Content-Creator, Webentwickler, Digital-Redaktionen, KI-Interessierte, Dokumentation einer technischen Implementierung mit ethisch-rechtlicher Begründung
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Wie wir es umgesetzt haben
Der Kern war schon da: Mein Bildgenerator speichert seit dem ersten Tag Prompt und Modell zu jedem Bild in der Mediathek. Wir mussten diese Daten also nicht nachträglich erfinden, sondern nur sichtbar machen. Deshalb tragen auch alle älteren KI-Bilder den Hinweis sofort.
| Baustein | Was er macht |
|---|---|
| Bildgenerator | Speichert zu jedem Bild Modell, Prompt, Datum und ob es erzeugt oder bearbeitet wurde |
| Hinweis am Bild | Hängt die aufklappbare Zeile unter Beitragsbild und Bildblöcke, jedes Bild nur einmal pro Seite |
| Strukturierte Daten | Ergänzt das Beitragsbild im Schema.org-Markup um Credit, Prompt und den IPTC-Wert „trainedAlgorithmicMedia“ |
| GEO-Infobox | Ergänzt die Zeile „KI-Bilder“ mit Anzahl und Modellen |
| Mediathek | Zwei Felder (Modell, Prompt) und zwei Schalter je Bild |
Der IPTC-Wert ist der Standard, mit dem Bildagenturen und Plattformen KI-Bilder kennzeichnen. „trainedAlgorithmicMedia“ bedeutet: vollständig von einem trainierten Modell erzeugt. Für bearbeitete Bilder steht „compositeWithTrainedAlgorithmicMedia“ im Markup.
Die Schalter in der Mediathek sind mir wichtig. Mit dem einen blende ich nur den Prompt aus, falls er einmal etwas enthält, das nicht öffentlich sein soll; das Modell bleibt dann trotzdem sichtbar. Mit dem anderen schalte ich den Hinweis für ein Bild ganz ab. Und weil die Felder von Hand ausfüllbar sind, kann ich auch Bilder aus anderen KI-Werkzeugen kennzeichnen.
Technisch ist das ein eigenes kleines Must-Use-Plugin für WordPress, das sich an zwei Stellen ins Theme einklinkt. Ohne das Plugin sieht die Seite aus wie vorher.
Was es nicht kann
- Kein Wasserzeichen in der Datei. Die Kennzeichnung steht auf der Seite und im Markup, nicht in den Bildpixeln. Wer das Bild herunterlädt und woanders hochlädt, nimmt den Hinweis nicht mit.
- Keine Metadaten in der Bilddatei. Google liest den IPTC-Wert vor allem aus den eingebetteten Bildmetadaten. WordPress entfernt diese aber beim Erzeugen der kleineren Bildgrößen. Die Angabe im Schema ist deshalb ein ergänzendes Signal, kein Ersatz.
- Der Prompt erklärt nicht alles. Dasselbe Modell liefert mit demselben Prompt beim nächsten Mal ein anderes Bild. Der Prompt zeigt, was ich wollte, nicht, was die Maschine daraus gemacht hätte.
Fazit
Transparenz kostet hier wenig: Die Daten lagen schon vor, es fehlte nur der Schritt, sie zu zeigen. Ich finde, so sollte KI-Kennzeichnung aussehen – nicht als Warnschild, sondern als Werkstattnotiz, die man lesen kann, wenn man möchte.
Ich bin gespannt, ob Sie die Prompts aufklappen und ob jemand ein Motiv mit einem anderen Modell nachbaut. Schreiben Sie es gern in die Kommentare.
Handelsverband Bayern: KI-Kennzeichnung im Online-Shop (PDF)
Häufige Fragen zum Artikel
Welche Bildgeneratoren nutzt der Autor auf seiner Website?
Der Autor nutzt einen eigenen Bildgenerator im Backend, der über die Schnittstelle von Eden AI verschiedene Bildmodelle anspricht: Imagen 4, Seedream, GPT Image, Nano Banana und andere. Diese Modelle werden je nach Projekt ausgewählt und erzeugen Bilder in seiner gewohnten Bildsprache zwischen Neuer Sachlichkeit und Bauhaus.
Was zeigt sich unter den KI-Bildern auf meiersworld.de?
Unter jedem KI-Bild steht eine schmale Zeile mit der Kennzeichnung des Modells, zum Beispiel "[KI] KI-generiert mit Seedream 4.5". Per Klick lässt sich der vollständige Prompt, die genaue Modellbezeichnung, das Erstellungsdatum und weitere Details aufklappen.
Seit wann gilt die EU-Kennzeichnungspflicht für KI-Bilder?
Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten aus Artikel 50 des EU AI Act. Kennzeichnungspflichtig sind vor allem KI-Bilder, die für echt gehalten werden könnten, etwa fotorealistische Motive realer Personen, Orte oder Ereignisse.
Wie werden die KI-Kennzeichnungen technisch umgesetzt?
Der Bildgenerator speichert seit Anfang an Modell, Prompt, Datum und Bearbeitungsstatus zu jedem Bild. Die Kennzeichnung erfolgt über ein WordPress-Plugin, das sich an zwei Stellen ins Theme einklinkt, und ergänzt das Beitragsbild im Schema.org-Markup um den IPTC-Wert "trainedAlgorithmicMedia".
Welche Einschränkungen hat das Kennzeichnungssystem?
Die Kennzeichnung steht nur auf der Seite und im Markup, nicht in den Bildpixeln selbst – wer das Bild herunterlädt und woanders hochlädt, nimmt den Hinweis nicht mit. Zudem zeigt der Prompt nur die Absicht des Autors, nicht zwingend, was die Maschine tatsächlich daraus gemacht hat, da dasselbe Modell mit demselben Prompt unterschiedliche Ergebnisse liefern kann.
🕸️ Wissenskarte dieses Artikels
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🧭 Thesen dieses Artikels — und wo sie heute stehen
Wer öffentlich über KI-Kennzeichnung schreibt, aber die eigenen KI-generierten Bilder nicht kennzeichnet, macht sich unglaubwürdig — Transparenz muss auch für die eigene Praxis gelten.
gilt · seit 05.11.2026
Maschinenlesbare KI-Kennzeichnung mit IPTC-Wert und Schema.org-Markup ist ein Vertrauenssignal für Suchmaschinen und KI-Systeme und trägt zur korrekten Einordnung von Inhalten durch Mensch und Maschine bei.
gilt · seit 05.11.2026
KI-Kennzeichnung sollte als Werkstattnotiz gestaltet sein — sichtbar und nachvollziehbar für Interessierte, aber kein aufdringliches Warnschild —, weil die Offenlegung von Modell und Prompt einen echten Mehrwert für Leser bietet.
gilt · seit 05.11.2026
KI-Bilder sollten pauschal gekennzeichnet werden, anstatt im Einzelfall abzuwägen, ob sie unter gesetzliche Kennzeichnungspflichten fallen — auch wenn stilisierte, nicht-fotorealistische Motive nach EU AI Act Artikel 50 formal nicht kennzeichnungspflichtig sind.
gilt · seit 05.11.2026
Jede These ist ein Knoten im Kontext-Graphen von meiersworld.de: mit Gültigkeit, Belegen und Nachfolger, falls sie revidiert wurde.
