„Komplett Gänsehaut“ – Das Privileg alles nazihaft zu finden
Am Anfang packte mich Begeisterung für das, was ich da lesen konnte – die Passage mit den Europaletten und Matratzen erinnerte mich an eine Nacht in Berlin. Doch zur Hälfte des Buchs hörte das ‚positiv gänsehäutige‘ Gefühl auf. Es war, als hätte man einen One-Night-Stand versehentlich geheiratet und bereut die Entscheidung später. ‚Komplett Gänsehaut‘ liest sich dann wie Abschiedssex: Man macht es, aber will sich nicht daran erinnern.
