Letzte Woche lief – Gier – in der ARD und Meister Wedel hat seine Hausaufgaben gut gemacht und sich das Filmepos zum Thema Gier, den Film Wallstreet, gut angesehen. Oliver Stone verfilmte mit Sharlie Sheen und Michael Douglas das Lehrstück zum Thema Menschen und die Sucht nach immer mehr Geld. Kurzum Gier ist ein altes Thema, vor Oliver Stone haben schon die alten Römer zum Thema Gier wahre und weise Worte gesagt. Ist doch die Aussage „Pecunia non olet“ schon uralt und sagt doch klar aus, dass die Form des Gelderwerbs egal ist, Hauptsache die Kasse stimmt.
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- Texttyp
- Medienkritik/Blogpost
- Besprochenes Werk / Thema
- Kritik an der ARD-Produktion 'Gier' von Dieter Wedel, die als unzureichende Adaption von Oliver Stones 'Wall Street' ohne eigenständige kreative Leistung charakterisiert wird.
- Zentrales Argument
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Der Autor wirft Dieter Wedel und der ARD vor, mit Gebührengeldern eine minderwertige Fernsehproduktion finanziert zu haben, die lediglich oberflächlich Motive aus dem Hollywood-Klassiker 'Wall Street' übernimmt. Die eigentliche Gier zeigt sich nicht im Thema der Serie, sondern in der verantwortungslosen Mittelverschwendung durch Produzent und Sender.
- Kernthese
- Dieter Wedel hat mit 'Gier' Oliver Stones 'Wall Street' unkreativ auf deutsches Fernsehformat heruntergebrochen und damit die Gebührenzahler um Qualität und Originalität betrogen.
- Relevante Konzepte
- Empfohlen für
- Medienkritiker, Fernsehzuschauer, Gebührenzahler, Filmwissenschaftler
- Einordnung durch den Autor
- Medientheorie/Fernsehkritik
- Verweise im Text
- Entitäten
Dieter Wedel hat sich also eine alte VHS-Kassette von Wallstreet in den Videorekorder gelegt und mal fleißig ein paar Redewendungen auf dem Ideenblock notiert. Dann hat er ein schönes Drehbuch gezaubert und der Gebührenzahler hat eine hochdotierte TV-Schmonzette über gierige Menschen alimentiert und TV-Onkel Wedel ein bisschen reicher gemacht. Gierig ist der Herr Wedel sicherlich nicht, denn wer so einfach ist und ein paar Zitate aus einem Klassiker abkupfert ist geistig eher ein bescheidener Mensch.
In den nächsten Tagen rechne ich mir mal meinen Anteil an der Wallstreet-Reloaded-Show aus und schick der ARD meinen Gebührenbescheid.
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Themen: Kritik an der ARD-Produktion 'Gier' von Dieter Wedel, die als unzureichende Adaption von Oliver Stones 'Wall Street' ohne eigenständige kreative Leistung charakterisiert wird., Gier, Filmadaption, Gebührenfinanzierung, Kreativität, Medienqualität, Kulturelle Aneignung, Fernsehproduktion, Dieter Wedel hat mit 'Gier' Oliver Stones 'Wall Street' unkreativ auf deutsches Fernsehformat heruntergebrochen und damit die Gebührenzahler um Qualität und Originalität betrogen., Medienkritiker, Fernsehzuschauer, Gebührenzahler, Filmwissenschaftler, Medientheorie/Fernsehkritik
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Bereits am Mittwochabend, während der Ausstrahlung des ersten Gier-Teils, hatte ich hier schon über die Nähe zu Wallstreet geschrieben. Die Welt am Sonntag hat meine Vermutung dann heute bestätigt. Dieter Wedel ist der intime Kenner und Umsetzer eines genialen Hollywoodklassikers auf das kleinbürgerliche deutsche ARD-Niveau. Mit den typischen deutschen Schauspielerverdächtigen wurde eine gierige Welt gemalt und dem deutschen Michel vorgespielt wie sie bunter nicht sein könnte, passend dazu durfte Frank Elstner als Star auftreten. Allein das ist schon Beweis genug für das wedelsche Niveau. Durchsichtig und ohne jedes Bemühen um Niveau wurden Gebührenzahlergelder verprasst.
Wedel und die ARD als sein Geldgeber haben sicherlich den Zeitgeist getroffen, aber etwas mehr Eigenkreativität bei Wedel und mehr Gründlichkeit bei der ARD hätte der Gebührenzahler schon verdient gehabt. Wer hier gierig ist und mit dem Geld anderer Leute verlässig umgeht ist somit doch recht deutlich geworden.
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🧭 Thesen dieses Artikels — und wo sie heute stehen
Dieter Wedels ARD-Mehrteiler 'Gier' ist ein weitgehend undeklariertes Remake von Oliver Stones Hollywood-Film 'Wall Street' und übernimmt zentrale Redewendungen und Ideen daraus.
gilt · seit 24.01.2010
Die ARD hat als Auftraggeber und Geldgeber ihre Sorgfaltspflicht gegenüber den Gebührenzahlern verletzt, indem sie das Plagiat nicht erkannte oder nicht verhinderte.
gilt · seit 24.01.2010
Dieter Wedels Produktion 'Gier' übersetzt einen amerikanischen Filmklassiker auf ein künstlerisch niedrigeres deutsches TV-Niveau, ohne eigene kreative Leistung zu erbringen.
gilt · seit 24.01.2010
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