Creator starren auf KI.

Zweiteiliges Bild im Hochformat: Links ein Blogger aus dem Jahr 2015, der nachdenklich auf einen Laptop mit Google-Suchleiste und SEO-Symbolen blickt. Rechts eine Creatorin im Jahr 2025, die vor einer KI-Holografie mit Datenströmen und Fragezeichen sitzt. Beide wirken nachdenklich – symbolisch für den Wandel von Suchmaschinen- zu KI-getriebenem Content.

Relevanz entsteht nicht durch Auswahl, sondern durch Beziehung – zu Lesern, zu einer Haltung, zu einer erkennbaren Stimme. Wer für Menschen schreibt, wird gefunden – auch von Systemen.

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Emily in Paris – Staffel 5: Atemloser Klischee-Genuss – und warum wir ihn lieben

**Alt-Text:** „Satirische Comic-Illustration im Stil einer französischen Tageszeitung: Eine selbstbewusste Frau auf einem Vespa-Roller fährt durch eine surrealistische Mischung aus Paris und Rom, umgeben von übertriebenen Luxusmarken-Labels und Klischee-Sprechblasen. Die karikierte Szene spielt humorvoll mit europäischen Klischees, Werbung und der Ästhetik klassischer französischer Comics.“

Emily in Paris ist genau das, was es verspricht: schöne Bilder von schönen Menschen in schönen Situationen. Selbst die kritischsten Momente werden nonchalant aufgelöst – immer mit einer guten Idee oder einem cleveren Einfall. Und ja, das Product Placement ist atemberaubend. Aber genau das macht den Charme der Serie aus: Sie zeigt das Leben im Klischee der Werbebranche und nimmt sich selbst nicht zu ernst.

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Digital Dads: Warum präsente Väter die Zukunft gestalten

Moderne Vaterschaft ist vielfältig. Während unsere Väter morgens ‚ins Bergwerk einfuhren‘, sieht die Realität heute anders aus: Väter wollen präsent sein – und stoßen auf alte Rollenbilder. Die Digital Dads zeigen, wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gelingen kann. Drei Väter, drei Realitäten: vom Wechselmodell über klassische Ehen bis hin zur Patchwork-Familie. Ihr Ziel? Sichtbarkeit, Austausch und struktureller Wandel

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Kamikaze-Haie: Die vergessene Geheimwaffe des Zweiten Weltkriegs!

1942 begann auf einer abgelegenen karibischen Insel ein streng geheimes Projekt: Biologen entdeckten Haie mit einem außergewöhnlichen Geruchssinn, die darauf trainiert wurden, Torpedos zu zerstören. Die ‚Kamikaze-Haie‘ retteten unzählige alliierte Schiffe, doch ihre Zucht war zu ineffizient. Heute könnte moderne DNA-Forschung diese Technologie wiederbeleben – diesmal ohne den tödlichen Preis.

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Coaches, KI und der Traum vom mühelosen Bestseller

KI kann Grammatik korrigieren, Sätze umstellen, Plotlöcher aufzeigen. Sie kann einen Text glatter machen, strukturierter, lesbarer. Was sie nicht kann: denken. Beobachten. Zweifeln. Eine Stimme entwickeln, die nach jemandem klingt – und nicht nach einer statistischen Wahrscheinlichkeitsverteilung von Wörtern.

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Warum Autoren Angst vor KI-Halluzinationen haben – obwohl jeder Roman eine Halluzination ist

Ölgemälde im Stil der Neuen Sachlichkeit: Eine Person sitzt vor einem leuchtenden Computerbildschirm in einem geometrisch konstruierten Raum. Harte Licht-Schatten-Kontraste, kühle Farbpalette in Stahl- und Grautönen, präzise Linienführung im Bauhaus-Stil.

Die Angst vor KI-Halluzinationen ist berechtigt – doch sie offenbart eine faszinierende Widersprüchlichkeit: Sind nicht alle Romane kontrollierte Halluzinationen? Der entscheidende Unterschied liegt im Kontext. Während Autoren bewusst zwischen Fiktion und Fakten unterscheiden, halluziniert KI ohne diese Trennung. Sie liefert falsche Straßennamen, erfundene Studien oder historische Fehlinformationen mit derselben Überzeugung wie kreative Szenen. Die Gefahr: Ungewollte Halluzinationen zerstören die Immersion. Doch statt KI zu meiden, sollten Autoren sie bewusst nutzen – als brillanten, aber unzuverlässigen Mitarbeiter, dessen Aussagen stets zu prüfen sind.

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Die Notärztin für Prozesse – oder: Warum Optimierung wehtun darf

Prozessoptimierung ist kein Buzzword – es geht darum, klüger zu arbeiten, nicht härter. Manchmal tut es weh, alte Strukturen zu hinterfragen, aber genau das befreit Ressourcen für das Wesentliche: das Kerngeschäft, die Kunden und die Mitarbeiter. Anna Thiessen, die ‚Notärztin für Prozesse‘, zeigt, wie Ehrlichkeit und Direktheit in einer glattgebügelten KI-Welt den Unterschied machen.

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Gürtelrose als Warnschuss: Was ich über Schmerz, Stress und echte Regeneration gelernt habe

Ölgemälde im Stil der Neuen Sachlichkeit, das einen Mann im Profil mit einem geometrischen Trigeminusnerv-Diagramm auf dem Gesicht zeigt. Die Zahlen '48–72' und die strenge, kühle Ästhetik des Bildes wirken wie ein gesundheitlicher Warnschuss.

Gürtelrose klingt harmlos – ist es aber nicht. Das Tückische sind nicht die Bläschen, sondern die Nerven: brennende, elektrisierende Schmerzen, die bleiben können, wenn man sie nicht früh konsequent behandelt. Für mich war es ein Warnschuss – und der Moment, in dem ich verstanden habe, wie messbar Stress das Immunsystem beeinflusst und wie langsam Nerven wirklich heilen.

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Deutsche Bahn: Der Sichtbarkeitsbooster für unterforderte Führungskräfte

Eine alte deutsche Dampflok als Sichtbarkeitsbooster für den FRankfurter Weihnachtsmarkt steht qualmend am Haltepunkt Eiserner Steg

Die Deutsche Bahn ist zum Reizthema für Menschen geworden, die sonst im Stau stehen oder in Flughafenterminals campieren. Unpünktlichkeit wird zum Rabbit Hole des eigenen Businesstriptraumas. Jede Verspätung ein Content-Moment. Jeder ausgefallene ICE eine Heldengeschichte des leidgeprüften Managers. LinkedIn liefert die Bühne. Die Bahn das Drehbuch.

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Hexenprobe 2.0: Wie KI-Detektoren uns zurück ins Mittelalter führen

Ein surrealistisches Ölgemälde im Stil der Neuen Sachlichkeit: Eine moderne Interpretation der Hexenprobe, bei der eine Frau in einem futuristischen Apparat thront, umgeben von stehendem Wasser und einer Gruppe sachlich beobachtender Personen in Anzügen. Die Szene verbindet historische Anklänge an Aberglauben mit technokratischer Kälte und geometrischer Präzision.

Wir haben ein System geschaffen, in dem Inkompetenz als Echtheitsbeweis gilt. […] Die Frage ist nicht: Wurde dieser Text von einer KI geschrieben? Die Frage muss sein: Ist dieser Text gut?

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