Slim Fit und der Modewahn entlarvt: Warum Männer heute XXL kaufen müssen, um normal zu bleiben

Ölbild im Hochformat (9:16) im Stil der Neuen Sachlichkeit und des Bauhaus zeigt einen Mann in einem Bekleidungshaus vor einem Stapel nahezu identischer Slim-Fit-Hemden. Die Hemdenetiketten sind übergroß und prangen mit den Aufschriften „Slim Fit“, „Tailored Fit“ und „Custom Fit“. Der Mann wirkt frustriert, seine eigene Hemdknopfleiste spannt angespannt, als stünde eine Katastrophe kurz bevor. Die Szenerie ist geprägt von dokumentarischer Kälte, harter Kontrastwirkung, klaren Linien und geometrischer Strenge, in einer kühlen Farbpalette mit präziser Licht-Schatten-Modellierung, ganz im Geiste von Otto Dix und George Grosz.

Mir geht der Slim Fit-Trend ehrlich gesagt auf den Keks, denn die wenigsten Männer haben wirklich einen Slim Fit-Body und so entsteht ein nerviges Karussell aus Selbstbetrug und einer Modeindustrie, die meint, mit Slim-Fit aufs richtige Pferd gesetzt zu haben.

Weiterlesen »

moep.se, oder wie ich mal in die Erotikbranche einsteigen wollte

Mit über 40 Jahren wirft der Autor einen augenzwinkernden Blick zurück auf seine Anfänge in der Internetwelt – von BTX und AOL über wackelige Modemverbindungen bis hin zum eigenen Erotikprojekt mit der Domain moep.se. Zwischen Codezeilen, FTP-Servern und Trafficgrenzen zeigt sich der Pioniergeist einer Branche im Aufbruch. Was blieb, war nicht der große Reichtum, sondern wertvolle Erfahrung und einige gute Geschichten.

Weiterlesen »

Beispiellose Dominanz: Warum der FC Bayern das Champions-League-Finale gewinnt

Comic-Illustration eines Champions-League-Finales im Wembley-Stadion bei Nacht: Thomas Müller im roten FC-Bayern-Trikot dribbelt entschlossen mit dem Ball, flankiert von Arjen Robben und weiteren Mitspielern, während ihm Robert Lewandowski und Borussia-Dortmund-Spieler im gelb-schwarzen Trikot entgegentreten. Im Hintergrund leuchtet das ikonische Stadion, eine Sprechblase ruft: „Diesmal holen wir uns den Titel!“

Zum ersten Mal in der Geschichte stehen sich zwei deutsche Mannschaften im Champions-League-Finale gegenüber – und mit ihrer beispiellosen Dominanz in allen Wettbewerben ist der FC Bayern klarer Favorit gegen Borussia Dortmund.

Weiterlesen »

Ausgegrenzt in Berlin

Ein kühler Berliner Wintertag. Innenansicht eines minimalistischen Cafés mit klaren Linien, nüchternem Mobiliar und reduzierter Farbpalette (Grau, Beige, Schwarz). Im Zentrum: Eine Figur im steifen Anzug, mit ernster Miene, einen Earl Grey Tee haltend – deutlich fehl am Platz zwischen jungen Menschen in lässigen Hoodies, MacBooks vor sich, verträumt in Diskussionen vertieft. Die Figur wirkt wie ein Büroangestellter aus einem anderen Jahrzehnt, umgeben von Szene-Kreativen in ironisch-lässiger Pose. Draußen vor dem Fenster: Schneefall über grauen Berliner Straßen, ein einsamer Aktenkoffer im Schnee. Stilmerkmale: Flächige Darstellung, kühle Farbigkeit, distanzierte Perspektive, emotionslose Mimik – sachlich und leicht grotesk.

Erstmals fühle ich mich in meinem eigenen Alltag fremd – zwischen Latte-Macchiato-Kultur und Berliner Schneegestöber.

Weiterlesen »

Bondage fürs Gehirn: Warum Shades of Grey besser als Einschlafhilfe taugt

Shades of Grey ist wirklich etwas für Feinschmecker in Sachen Dominanz und Unterwerfung. Wer es schafft, das zu lesen, was ich gehört habe, muss wirklich auf Bestrafung stehen.

Weiterlesen »

Unter dir die Stadt: Ein misslungenes Stück über Frankfurt & die Liebe

Ein mächtiger Banker, eine verführerische Frau, und ein Frankfurt, das zum Klischee verkommt: Hochhäuslers Film verheddert sich zwischen Hochhausromantik und Romanzen-Ersatz – mit fragwürdiger Botschaft.

Weiterlesen »

Ob vom Studium die Küche sauber wird…

Knackige Sprüche, Hawaiihemden und jede Menge Musik aus den achtziger Jahren. Das ist die Fernsehserie – Der letzte Bulle -. Sie wurde auf SAT1 ausgestrahlt und wird ab Mai 2011 fortgesetzt. SAT1 ist jetzt nicht gerade der TV-Sender für die tiefgründige Unterhaltung, hier spielt sich eher alles in sehr seichten Gewässern ab, so auch beim […]

Weiterlesen »

Annett Louisan im Playboy

Annett Louisan ziert die neue Playboy-Ausgabe – aber nackt ist sie nicht. Stattdessen gibt’s ein Interview im Schlabberlook, während ihre Musik weiterhin mit Sinnlichkeit überzeugt.

Weiterlesen »
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner